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Anders denken, anders sein

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And maybe I'm lonely.


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And I'm begging you please,

won't you hear me I'm calling, so

take me

out of this darkness

and right back into the light

 

show me, how can I get back to you...

 

Fiddler's Green

-Out of the Darkness -

Wer hätts gedacht.

23.10.06 20:09


Sie hat sich vor zweieinhalb Jahren in einen Jungen aus ihrer Schule verliebt. Nennen wir sie Susanne, der Einfachheit wegen.
Um mehr über ihn zu erfahren, machte eine Freundin sie mit einem Klassenkameraden des Jungen, Klaus bekannt.
Sie freundeten sich an, und kein Jahr später waren Klaus und Susanne selbst ein Paar.

Im Nachhinein war es eine Entscheidung die Susanne noch Monate nachdem Schluss war bereut hat. Es war ein Fehler gewesen, sich mit ihm einzulassen.
Vielleicht war es nur der Wunsch nicht einsam zu sein gewesen, der sie dazu gebracht hat, oder der Drang sich selbst beweisen zu wollen, dass es auch jemanden gibt, der sie liebt, wie sie ist.
Dennoch, für diese Monate in denen sie mit ihm zusammen war hasste Susanne sich später nahezu selbst, da sie damit jede Selbstachtung zu Nichte gemacht hatte.
Aber war die Entscheidung wirklich so falsch gewesen?
Wäre sie nicht mit Klaus zusammengekommen, sie wäre an diesem Abend nicht dort gewesen, in diesem Café, wo Sarah(eine gute Freundin)  durch Klaus ihre große Liebe kennengelernt hat.
Und ohne Sarahs Freund wäre es an Silvester ganz anders gewesen.
Sie hätten nicht bei ihm zu Hause gefeiert, sie hätten Markus, einen zukünftigen besten Freund und Freund nie kennengelernt.

und ohne diesen Freund hätte sie den Jungen in den sie sich vor eineinhalb Jahren verliebt hat nie kennengelernt.

------------
Schicksal... ein eindrucksvolles Wort.

Gibt es so etwas wie Schicksal überhaupt?
Zieht jede unserer Entscheidungen eine festgelegte Folge neuer Ereignisse hinter sich her?
Oder ist es nur eine aneinanderreihung von Zufällen?
Gibt es Dinge, die uns vorherbestimmt sind und die, egal welche Entscheidung wir treffen trotzdem passieren werden?

Wären bestimmte Sachen auch geschehen, wen man vorher eine andere Entscheidung getroffen hätte?

Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten und im Nachhinein fällt mir auf, dass der Weg der Manchmal falsch erscheint im Nachhinein genau der war, der zum Ziel geführt hat.

Denn so kommt eins zum anderen.


Axid
23.10.06 20:19


Zwischen Punk und Pop

 

Wieso ist aus mir der Mensch geworden, der mir jeden Tag aus dem Spiegel entgegenblickt?

Wann habe ich angefangen mich derart zu verändern?

Wieso sitze ich heute mit Springerstiefeln, einer Zigarette in der einen und einem Bier in der anderen Hand in Stockfinsterer Nacht auf einer Bank mitten im Ort und grüble über Gott und die Welt?

Ich bin schon immer anders gewesen, nicht annähernd so stereotyp wie die anderen in meinem Alter, bewusst geworden ist mir das allerdings erst als ich ungefähr zwölf war.

Alle Mädchen fanden plötzlich irgendwelche Boybands oder Popstars toll, kleideten sich nach dem neuesten Trends und begannen sich tonnenweise Schminke ins Gesicht zu klatschen, was übrigens aussah, als hätten sie sich Bordteinschwalben zum Vorbild gemacht.

Ich hingegen hatte immer nur das an, was mir gefiel und an Musik hatte ich keinerlei Interesse. Britney und Co waren nichts für mich und meine musikalischen Bekanntschaften reichten damals nicht über den Horizont der Charts hinaus.

Irgendwann stellte ich fest, dass mir die Bands die mein Vater aufdrehte, wenn keiner zu Hause war ganz gut gefielen. Mit den Toten Hosen und den Ärzten bin ich aufgewachsen, hab die Texte mitgesungen als ich noch zu blöd war um auch nur im geringsten zu verstehen worum es ging, doch langsam wuchs mein Interesse an den Eskapaden meines Vaters in Jugendzeit.

Plötzlich sah ich seine Kutte als das, was sie war - eine ausgefranste Jeansjacke ohne Ärmel mit Skeletthänden die ihren Mittelfinger präsentierten, Metallica, Iron Maiden, Guns 'n Roses, Black Sabbath und Led Zeppelin Aufnähern. Mit Nieten und Sicherheitsnadeln, Kronkorken und Metalpins. Mein Vater hatte die langen Haare und Lederstiefel damals schon lange gegen einen braven Kurzhaarschnitt und anständige Klamotten eingetauscht, was mich allerdings herzlich wenig kümmerte. Plötzlich begriff ich, was es mit dem AC/DC T-Shirt auf sich hatte, dass ich seit 5 Jahren zum Schlafen verwendete.

Irgendwann folgte der endgültige Umbruch. Ich hatte einen eigenen Geschmack entwickelt, einige meiner Freunde folgten meinem Beispiel.

Vor fast dreieinhalb Jahren fiel mir zum ersten mal der Typ in meiner Schule auf, der ein riesiges "A" auf seinem Rucksack mit sich herumtrug.

Infos besorgt, sich selbst über die Facetten der Anarchie und des Punks aufgeklärt, soweit es möglich war und ehe ich mich versah, hatte ich ein neues Genre gefunden, dass mich faszinierte.

Einige Zeit später, das erste Mittelalter Festival, die erste Shisha, der erste Pogo.

Es folgten weitere Bands, weitere Genres, Oi, Ska, Horror Punk, Besäufnisse, die Anschaffung einer eigenen Shisha und meines ersten Piercings.

Ein weiteres folgte, Springerstiefel dergleichen sowie Pins, Aufnäher, Buttons, Kerle, Tabakkonsum und viele Phasen in denen ich gerne einfach mal aus dem 20. Stock eines Hochhauses gefallen wäre.

Mein Vater flippte regelmäßig aus, ob der Befürchtung seine kleine Tochter könnte zum Neonazismus konvertieren (ich wüsste ja gar nicht, wie man von der einen in die andere Szene schlittern könnte), verbot mir, mich anzuziehen wie ich wollte, bis meine Mutter ihn endlich davon überzeugt hatte, dass ich keinen braunen Grundsätzen nacheifere, sondern einfach nur genauso herumlaufe, wie er es in meinem Alter gerne getan hätte, aber nicht durfte. Ich glaube er weiß, dass er ziemlichen Scheiß erzählt (hat), und irgendwann gab er seine Proteste dann tatsächlich größtenteils auf, was hätte er auch für Argumente gehabt als Altmetaller mit mindestens 20 Punk(Rock) CDs im Schrank?

Vielleicht hat sie ihm aber auch nur erzählt, das ich mich gerade - von einem zentralpubertären Anfall getrieben - gegen alles sträube, was gut für mich ist.

Und dann?

Dann sah ich heute Mittag in den Spiegel und dachte mir: Wie sähe ich wohl aus, wenn ich vor 5 Jahren nicht den Mut gehabt hätte aufzustehen, und zu sagen "Is mir egal, ich geh so trotzdem vor die Tür!"?

Ich hab weitgehend mein eigenes Ding gedreht, oder es zumindest versucht und irgendwo zwischen Gothic, Alternative, Punk, Metal und Folk mein zu Hause gefunden.


I do it my way.
23.10.06 23:52


Sicherlich stand auch ich unter den Einflüssen wahnsinnig vieler verschiedenster Menschen, und hab mir von jedem was abgeguckt oder zum Vorbild genommen, aber ich habe mir nie was aufzwingen lassen.

Klar kann ich Kompromisse eingehen. Ich bestehe nicht darauf meine 15-Loch Stiefel anzuziehen, wenn meine Schwester mit mir weggehen will, oder ein Familienfest ansteht.

 

Von Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit sind ein wichtiges Gut, auch wenn man seine Meinung nicht wegen jedem Fliegenschiss wieder umwerfen sollte. Klar kann jeder das ganze aufziehen wie er es für richtig hält, aber ich halte Kompromisse in manchen Situationen für unumgänglich.

Auch wenn ich mich an manchen Tagen selbst nicht so ganz erkennen kann. 

Heute geh ich mit Bandshirt, Stiefeln, abgeschnittenen Handschuhen, Pali und Kamptasche in die Schule, morgen mit Cordhose und Rollkragenpullover udn übermorgen mit Sweatshirt, Pali, Jeans und Chucks.

 

Aber was solls? 

23.10.06 23:58


Langeweile

Eigentlich wollte ich heute nach Nürnberg ins Luise, Konzi gehn, mal wieder pogen und den Ferienbeginn feiern.

 

Meine liebe Not heißt Busverbindung und Mangel an Begleitpersonen.

Erstens, ich komm nicht raus aus meinem Kaff und zweitens erst Recht nicht wieder zurück und um bei so einem Wetter auf der Straße zu schlafen, fehlt mir das Interesse an einer Lungenentzündung.

Option war in Roth bei ner Freudnin zu pennen, die da während ihrer Ausbildung in nem Wohnheim wohnt.

Aber du Gute Frau hat leider viel zu wenig Interesse daran, zu einem Punkkonzi zu pilgern.

Alleine hab ich keine Lust. Zwar turnen da die ein oder anderen Leute aus meinem weiter entfernten Bekanntenkreis rum, aber das muss ich mir echt nicht antun.

Manchmal isses als einziges Mädchen schon scheiße, auch wenn ich mich in diesen Momenten ziemlich klein fühle, weil ich nicht das Selbstbewusstsein habe mich da komplett allein reinzustellen.

Aber Mal ehrlich, das macht auch weniger Spaß. 

27.10.06 19:31


Hört: Die Sonne - Die Apokalyptischen Reiter

 

Mein Ex-Freund starrt mich in der Schule die ganze Zeit an, als hätte ich ihm das Herz rausgerissen und lachend draufrumgetrampelt.

Herrgot, die Sache ist ein Jahr her. 

27.10.06 19:40


Laster Nummer I: Angst

Hört: Die Apokalyptischen Reiter - Roll my heart

 

Jetzt war es schon wieder da. Dieses Gefühl, dass mich sämtliche Kraft verlässt. Das mir die Kehle zuschnürt und mir immer wieder dieselben Szenen vor Augen führt. Das selbe Geräusch dass mir immer wieder in solchen Momenten in den Ohren dröhnt und mich lähmt. Das einzige was ich dann noch tun kann ist den Laptop zuzuklappen und einfach wegzugehen oder so schnell wie möglich den Stecker rausziehen.

Dann flüchte ich mich meist in ein anderes Zimmer oder setze mich in eine Ecke um alles im Blick zu haben, während ich mich dazu zwinge mich zu konzentrieren und durchzuatmen. Und noch während mein Puls Höchstformen erreicht, würde ich mich am liebsten Selbst ohrfeigen dafr, dass ichmich schon wieder aus der Fassung habe bringen lassen, von nichts als einem simplen Bild oder einem einzigen verdammten Wort am Bildschirm.

Wieso?

Weil ich Angst habe.

Früher bin ich mal ein Nachtmensch gewesen, das bin ich auch heute noch, nur dass ich mich nur noch selten hinaus wage.

Alles begann auf der Geburtstagsfeier einer damaligen Freundin. Nachtwanderung. Es war ziemlich witzig, wir fielen hinter den anderen zurück, als wir uns unterhielten. Wir genossen die völlige Stille und die kalte Herbstluft.

Und plötzlich stürmen mit ohrenbetäubenden Schreien zwei Gestalten aus dem Gebüsch, mit Werwolfmasken vermummt. Sie packten mich und meine Freundin stießen und zu Boden und schrieen immer noch aus voller Kehle.

Ich bekam vor Angst keine Luft mehr, ich weinte nur noch wie irre, bekam vor Lauter schreck Nasenbluten und brüllte mir die Seele aus dem Leib.

Ich hatte in dem Moment keinerlei Ahnung was los war.

Schließlich lösten die zwei sich von uns, demaskierten sich und gaben sich als der Bruder meiner Freundin und dessen Kumpel zu erkennen.

Die anderen fanden es witzig, ich hingegen saß zusammengesunken und fast hyperventilierend auf dem Boden und zitterte am ganzen Körper.

Irgendwann ging es dann los. Ich lag nachts im Bett und wagte es nicht merh aus dem Fenster zu sehen, aus Angst eine Gestalt dort zu erkennen. Jedesmal wenn ein Auto vorbeifuhr, begann ich wieder zu zittern. Ich wusste dass nichts los war, trotzdem konnte ich mich nicht beherrschen. Irgendwann schlief ich gar nicht mehr, meine Mutter merkte irgendwann dass ich doch nicht simulierte und von da an bekam ich starke Schlafmittel. Meine Leistungen in der Schule sackten derart ab, dass ich mich zum Halbjahr eine Klasse zurückversetzen ließ. Ich bekam Magenschmerzen von dem ganzen Stress und bekam gar nichts mehr auf die Reihe.

Ich weiß nicht wieso mich diese einzige Aktion so fertig gemacht hat und ich denke ich werde nie dahinter kommen.

Jedenfalls wurde es irgendwann dann doch besser, ich hatte nicht merh so viel Stress in der Schule und konnte irgendwann wieder ziemlich geregelt schlafen.

Eines Abends dann machte ich ein sogenanntes Suchbild im Internet.

Dumm wie ich war vor drei vier Jahren drehte ich meine Boxen natürlich wirklich voll auf und hielt die Augen zwei Zentimeter vom Computerbildschirm entfernt. Nach ungefähr einer halben Minute konzentrierter Stille tauchtze über dem ganzen Bildschirm eine verzogene Fratze in schwarz weiß auf und ein gellender SChrei ertönte. Ich kippte einfach vom Stuhl, unfähig mich zu bewegen. ich zitterte, bekam keine Luft mehr, alles von vorne. Ich war unfähig den Computer abzuschalten, und alle 30 Sekunden ertönte erneut der Schrei. Ich lag auf dem Boden, hab geheult und bebte am ganzen Leib bis mich endlich meine Schwester hörte und raufgerannt kam.

Ich war kaum in der Lage gewesen ihr zu erklären, was vorgefallen war. So sagte ich nur "Mach aus" und zeigte auf den PC. Sie fragte wieso und erneut tauchte das Gesicht auf dem Bildschirm auf.

Ich ging danach sofort ins Bett, habe meinen Computer fast 4 Monate nicht mehr benutzt und wieder konnte ich nicht schlafen.

Wenn ich die Augen schloss, sah ich das Gesicht vor mir, ich hörte den Schrei. Wenn ich sie öffnete, spielte sich in meinem Kopf wieder und wieder dieselbe Szene ab, diese Fratze, wie sie direkt vor meinem Gesicht auftaucht.

Ich traute mich nicht Musik anzumachen, wenn ich im Bett lag, aus Angst etwas zu überhören. Ich traute mich nicht die Tür zu schließen, aus Angst überrascht zu werden, ich wagte es nicht sie offen zu lassen, aus Furcht, etwas vorbeihuschen zu sehen.

Wenn ich allein zu Hause war und im Wohnzimmer saß, rührte ich mich nicht merh von der Stelle, ich ging nicht auf die Toilette, ich sah nicht zur Tür, ich hielt mich wach und stellte den Fernseher auf leise, damit mir auch nichts entging.

ich tat keinen Schritt merh in unserem Haus wenn ich allein war.

Ich machte alle Lichter an, kontrollierte Fenster und Türen und hatte immer ein Telefon an meiner Seite.

Ich nahm Baldrian, schluckte Schlaftabletten und Beruhigungsmittel.

Noch heute, wenn meine Eltern zu Hause sind und unten sitzen und ich alleine in mein Zimmer hinaufgehe und durch den Finsteren Gag muss, einen Meter zum Lichtschalter über,mannt mich dieses Gefühl blinder Panik. Plötzlich wird alles schwarz und vor meinem inneren Augen spielt sich in Bruchteilen von Sekunden ein Horrorszenario nach dem anderen ab.

Ich glaubte schon nicht merh daran, aber irgendwann hatte ich wieder soetwas wie einen normalen Alltag. Ich war sogar wieder fähig, nachts draußen auf dem Balkon eine zu rauchen, oder nachts Musik zu hören, wenn ich nicht schlafen konnte.

Im Frühjahr 2006, etwa 2 jahre nach dem ganzen Desaster erinnerte ich mich nur noch selten an den ganzen SCheiß der mir damals durch den Kopf gegangen ist.

Ich war mit meiner Freundin bei einem Kumpel, mit dem sie damals noch zusammen war. Er überredete mich, am Computer irgendein Spiel zu spielen, bei dem man einen Punkt durchs Labyrinth führen muss ohne den Rand zu berühren.

Nach dem vierten mal and berühren udn neu anfangen hatte ich keine Lust mehr und wollte aufhören, doch er überredete mich weiterzumachen. Ich würde eine "Überraschung" erleben.

Ich machte also weiter und als ich bei diesem Konzentrationsspiel zum fünften Mal den Rand berührte tauchte wieder so ein Gesicht über dem Bildschirm auf und schrie. Ich saß einfach nur da bis ich zur Seite umkippte. Alle meien Sinne hatten sich in dem Moment ausgeschalten. Im Nachinein hat mir die beiden dann erzählt ich wäre schreiend nach hinten umgefallen.

Ich saß ungefähr zwei Stunden heulend und zitternd auf dem Boden, meine Freundin umklammernd und immer wieder hyperventilierend, wenn ich mich daran erinnerte, was geschehen war.

In dem Moment dachte ich wirklich ich müsste sterben. Ich hatte einach Todesangst. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine so Markerschütternde Panik erlebt und ich wünsche es keinem.

Ich weiß wirklich nicht, wieso ich so ängstlich in der Beziheung bin. Wenn ich meiner intuition vertraue, dann sagt sie mir einfach "du bist irre Kind, kein Grund sich da über was Gedanken zu machen. Soll vorkommen."

Setze ich meinen Verstand ein sagt er mir, dass es mit irgendeinemr Frühkindheitserfahrung zu tun hat, die sich fest im Unterbewusstsein verankert hat und mit diesem Schock damals zu Tage getreten ist.

 

Heute ist es besser, ich hab gelernt die Angst einfach aus meinen Knochen zu verjagen, zumindest größtenteils. Die Zeiten in denen ich mich nichteinmal mehr getraut habe die Toilettenspülung zu benutzen sind vorbei. Heute überkommt mich ab und an noch ein eisiger schauer, wenn ich an einer dunklen Tür vorbeilaufe, jemanden Schreien höre oder ein paar Bilder, oder Worte sehe, die mich an diese Zeit erinnern.

Ja, ab und zu kommen sie zurück, meistens wenn ich viel Strass oder Sorgen habe.

Und ich muss zugeben, selbst diesen Eintrag musste ich dreimal unterbrechen weil ich einfach nict mit der Erinnerung fertoggeworden bin.

 

Diese Geschichte ist irgendwo mein wunder Punkt, meine absolute KO-Eigenschaft. Wenn mich jemand darauf anspricht weiß ich einfach nichts darauf zu entgegnen, deswegen wissen nur eine handvoll Menschen wie es mir damals ging und noch heute manchmal geht. Und der einzige Mensch der wirklich weiß, wieso ich damals die achte nicht geschafft hätte, wieso ich völlig am Ende war, dass ich beruhigungsmittel nehmen musste ist meine Mutter.Selbst meine besten Freunde denken bis heute ich wäre einfach zu faul gewesen zu lernen damals.

Und was mir alles in dieser für mich damals schier ausweglosen Situation durch den Kopf gegangen ist, weiß nur ich, und einige die schonmal in dieser Situation gewesen sind, werden wissen wovon ich spreche. Und solche Gedanken mit 13 Jahren zu haben ist irgendwie traurig.

 

Werde ich mit meinen Panikattacken konfrontiert, bin ich einfach ausgeknockt.

 

Es ist seltsam, das alles aufgeschrieben zu sehen. Ich hbe mich wohl damit auseinandergesetzt, aber noch nie die ganze Wahrheit erzählt, oder jemandem anvertraut. und sei es das große nichts des Internets.

Danke fürs zuhören.

 

Another Sky

27.10.06 23:43


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