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Anders denken, anders sein

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And maybe I'm lonely.


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Ausdruck, Eindruck, Resultat

Schonmal verliebt gewesen?

Richtig meine ich? So verliebt, dass man keinen Atemzug mehr tun kann, ohne an jemand anderen zu denken? So verliebt, dass man alles um sich herum vergisst und alles und jeden umarmen möchte? Sogar das Arschloch, das dich im Bus anpöbelt, weil deine Musik zu laut ist? Und hast du schonmal das Glück erfahren, dass dieses Gefühl nicht mehr aufhört, sondern stärker wird? Zu einer innigen Liebe, die nicht zu enden scheinen will wird?

Ja? Schön für dich, ganz ehrlich.

Und schonmal so verliebt gewesen, dass es weh tut? So derartig, dass dieses Gefühl jede Nacht zum Martyrium werden lässt? Dass dir den Eindruck verschafft, deine Eingeweide verknoten sich? So verliebt, dass dir allein der Gedanke an den Anblick dieses Menschen fast Tränen in die Augen treibt? Hast du dich schonmal so sehr nach einem Menschen gesehnt, dass der Schmerz schon körperlich zu spüren gewesen ist?

Nein? Das gibt zwei Daumen.

Manch einer möchte sagen, dass man, wenn man noch nie so empfunden hat, keine wahre Liebe kennt. Vielleicht stimmt das, ich weiß es nicht, ich jedenfalls habe diese Liebe erfahren udn tue es heute noch und es macht mich krank. SO krank, dass ich manchmal die Menschen beneide, die keine Ahnung von Schmerz haben, weil ihr Leben so herrlich glücklich verläuft. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, weil sie kein interesse daran haben, die schlechten DInge in ihrer Umgebung zu sehen.

Mögen meine Worte mich in den Augen derer die es besser wissen Lügen strafen, aber ich nenne das, was ich erfahren habe einfach Liebe.

Da ich die ersten jahre meiner Zentralpubertät darauf verwendet habe, erst mal den Pop und Hip Hop zu boykottieren, ging das ganze Hormongeplagte Gehabe erst später als bei anderen los. Während manche schon mit 12 von der Liebe ihres Lebens sprachen fiel mir der erste Kerl, der mein Interesse weckte erst mit knapp 14 ins Auge. Und da wollte er auch nicht mehr heraus. Aus der anfänglichen Schwärmerei wurde schnell ein Gefühl, wie ich es mir noch nie zuvor erträumt hatte, die meisten wissen ja wie es sich anfühlt. Der erste Schwarm, er schaut einen an, man bekommt weiche Knie, er läuft vorbei, man fällt fast tot um und so weiter.

Fast zwei Jahre später war er immer noch die Nummer eins auf meiner "Hitliste". Ich wusste inzwischen mehr über ihn als die meisten seiner entfernteren Kumpels und inzwischen war er in meinen Augen derart zur perfektion schlechthin herangereift, dass ich mich keine fünf Meter an ihn herangewagt habe.

Ich machte ienige halbherzige Versuche mit ihm in Kontakt zu kommen, via ICQ und über einen gemeinsamen Freund. Es sind nicht viele Optionen, das gebe ich gerne zu, aber sie waren alles, was ich mich getraut habe.

Nun ja, beides ging gewaltig in die Hose, sodass er mich wahrscheinlich immernoch für den absoluten Vollidioten hält.

Denn das ist genau der Punkt. Ich habe mich vor vier Jahren in diesen Menschen verliebt, und bekomme ihn heute noch nicht aus dem Kopf.

Klar dominierte er nicht grundsätzluch mein Leben, ich hatte Freunde, bekanntschaften, und alles andere was zum jung, jugendlich und dummsein gehört auch.

aber bei jeder Beziehung, oder auch nur den Ansätzenm einer weiterführenden Bindung zu einem Kerl machte ich einen Rückzieher, weil ich das Gefühl nicht loswurde mich selbst zu betrügen.

Ich wusste wen ich wollte und ich weiß es noch heute und trotzdem traue ich mich nicht an ihn heran.

 

1.11.06 23:09


 Hört: Panic at the disco - I write sins not tragedies

Wer vielleicht einige meiner vorherigen Einträge gelesen hat, hat gemerkt, dass ich versuche, mich mit meinen Problemen auseinanderzusetzen. Keine besonderen Probleme, eigentlich nur die, die viele Leute in meinem Alter haben.

Aber es sind meine Laster, die mich manche Nacht nicht einschlafen lassen., meine Gedanken die mich so einsam machen, wenn ich alleine bin. Und auch wenn es für die Welt da draußen nichts neues oder besonderes mehr zu hören gibt, sind manche meiner Gedanken für mich selbst sehr neu und vielleicht helfen sie anderen, schneller die Erkenntnisse zu fassen, die ich erst nach einigen Wochen, Monaten oder gar jahren geschöpft habe.

 

 

1.11.06 23:13


Laster Nummer II: Der Mann

 

Vier Jahre ist es her, dass ich mich in einen Kerl aus meiner Schule verliebt habe.

Anfangs war es nicht mehr als eine mehr oder weniger kindische Schwärmerei, geprägt von Kichern und Mutmaßungen, doch mit den Wochen, Monaten und schließlich Jahren ist daraus ein maßgebliches Kapitel meines Lebens geworden, das mich beeinflusst und nachhaltig verändert hat.

Ja, mittlerweile bezeichne ich es als Liebe. Eine wahnsinnige, unmögliche und vielleicht auch etwas armselige Liebe, aber nichts desto Trotz ein Gefühl das mich seit Jahren nicht mehr loslässt, verursacht durch einen Menschen, den ich kaum oberflächlich kenne, über den ich aber mehr weiß, als es eigentlich normal wäre und dessen Bild mir öfter vor der Innenseite meiner Lider vorschwebt, als es mir mittlerweile eigentlich lieb ist.

Ich weiß nicht mehr, was ich mir eigentlich mehr wünsche - dass ich ihn endlich vergessen kann, es gut sein lassen kann oder dass er mich bemerkt, dass er dasselbe für mich empfindet oder er mich so Gott will abblitzen lässt.

Was ich weiß ist, dass ich mich verdammt nochmal selbst dafür hasse, so feige zu sein.

Vier lange Jahre hatte ich Zeit, während seine Freundinnen kamen und gingen und habe mich nicht getraut ihn anzusprechen, ihn ernsthaft au mich aufmerksam zu machen, geschweige denn ihn einfach mal quer über den Schulhof oder den Pub anzulächeln.

Ich habe ihn einmal bei ICQ angesprochen, er hat mir die Frage gestellt, wieso ich ihn anspreche und woher ich seine Nummer habe und ich habe natürlich die dümmste Ausrede gebracht, die man sich nur vorstellen kann; ich hätte mir gaaaanz zufällig unter hunderttausenden von ICQ Usern ihn ausgesucht um ihn anzulabern und gaaanz zufällig geht er auf meine Schule. Damals hätte ich mir eine bessere AUsrede einfallen lassen sollen, oder weiß Gott, selbst die Wahrheit wäre besser angekommen. Dass ich ihn interessant finde nämlich und mir von einem Freund seine Nummer habe geben lassen. Aber mein Herz schlug mir fast bis zum Hals und ich musste mich derartig konzentrieren, nicht auf die Tastatur zu kotzen, dass ich einfach das erstbeste schrieb, was mir eingefallen war.

Doch wir unterhielten uns, und wir unterhielten uns sehr gut, auch wenn ich damals noch herzlich wenig Ahnung von den problemen hatte, die er mir während diesem Gespräch geschildert hat. Dennoch, es wurde deutlich, dass wir die selben Grundsätze und Ansichten vertreten, dieselbe Musik hören und viele andere Dinge gmeinsam haben.

Drei Stunden redeten wir miteinander, bis er gegangen ist.

Am nächsten Morgen dann hat mir ein Mitschüler und Freund von meinem "Schwarm" berichtet, dass er ihn am Abend zuvor über mich ausgequetscht hätte. Und da dieser Mitschüler (mit dem ich mich heute übrigens bestens verstehe) damals eine sehr viel niedrigere Meinung von mir hatte, als von einem Hundehaufen, hat er ihm natülich nicht das Beste erzählt. Ich würde ihn nur verarschen wollen und so weiter.

Und wie 15-jährige eben so sind, kaufen sie sich gegenseitig jeden Scheiß ab, vorallem wenn das Selbstbewusstsein sowieso gerade im keller ist.

Er hat nicht merh mit mir gerdet, und ich habe mich nicht getraut ihn wieder anzusprechen.

Meinem sehr dürftigen Selbstbewusstsein habe ich es zuzuschreiben, dass ich mich Monatelang nicht getraut habe auch nur ein einziges Wort mit ihm zu wechseln. Seine erste Freundin kam und es brach mir fast das Herz, seine zweite Freundin kam und ich war selbst nicht in der Lage auf irgendwelche Annoncen die mir ein Kerl zu der Zeit machte einzugehen, weil es eben keinen anderen als IHN für mich gab.

Ein einziges Mal redete ich noch mit ihm. Als ich zum ersten Mal in seinem Stammpub gewesen bin, stieß ich -auf der Suche nach der Toilette- mit ihm zusammen. Völlig verdattert starrte ich ihn an und fragte, wo das Klo sei. Wie man sich denken kann, ist es äußerst schwer dabei einen charmanten, interesseweckenden Eindruck zu erwecken.

Schließlich, einige Jahre später, am vierten November vor genau einem Jahr war mein Ego ziemlich in den Keller abgerutscht. Ich hatte jedem Kerl, der sich für mich interessierte einen Korb gegeben und irgendwann war ich so frustriert, dass ich mich Hals über Kopf in eine "Bezihung" mit einem damaligen guten Freund einließ.

Ich war todunglücklich; er wuchs beständig in einem Friede-Freude-Eierkuchen-Zuhause auf, während ich daheim angebrüllt und beschimpft wurde und manchmal eine gescheuert bekam. ich dachte über Gott und die Welt nach, er machte sich Gedanken über das, was er am nächsten tag anziehen wollte.

Als wir das erste Mal allein in der nacht zu Silvester spazieren gingen und inmitten einer sternklaren Nacht umgeben von Neuschnee in einer Wiese standen erzählte er mir von der Blasneschwäche seiner Schwester.

Er hörte plötzlich dieselbe Musik wie ich, tat dasselbe wie ich, vertrat dieselben Ansichten, tat alles was ich auch nur im entferntesten wollte und begann zu rauchen, nur weil ich es tat. Machte einen auf Metaller, während er Worte wie "knuffig" benutzte und nebenher in die Hände klatschte.

Irgendwann merkte ich, dass das alles keinen Sinn hatte und habe mich von ihm getrennt. Er hat geheult und mich den ganzen Abend lang aus knallroten Augen quer über den Tisch in unserem Stammpub angestarrt, aber schließlich gab er es doch auf.

Nach dieser mir heute unglaublich peinlichen Beziehung ließ ich mich nicht merh auf etwas längerfristiges ein. Ein paar Liebeleien, halbherzige Beziehungsversuche und eine Menge Frust später stehe ich jetzt hier.

Ich habe meinen "Schwarm" in den letzten Monaten oft auf Feiern oder in Pubs getroffen, wir haben immer mehr gemeinsame Bekannte und Freunde, und wir haben uns auch ab und an schon unterhalten, wenn auch nur über belanglose Dinge.

Er starrt in der Schule ständig zu mir herüber, doch sind seine Augen so unnahbar dass ich mir nicht einmal erträumen kann, was er wohl gerade denkt und seine Augen sind dabei so ausdruckslos, dass ich daraus nicht schlau werde.

Sehe ich ihn an hält er meinen Blick nicht, ich weiß nicht ob er mich einfach für dämlich oder interessant hält, ob er sich über mich lustig macht oder sich Gedanken über mich spinnt.

Er starrt mich an, wenn ich mit anderen Kerlen in der Kneipe herumalbere, er sieht zu mir herüber, wenn ich mit meinen Ferudnen rede, er begrüßt mich, wenn er sich zu gmeinsamen Freunden dazustellt, er kennt meinen Namen und sieht mir hinterher, wenn ich vorbeigehe. Er bemerkt mich und ist doch so unnahbar dass man sich manchmal fragt, ob er sich überhauptnoch Emotionen eingesteht.

Ich weiß, dass er von seinen letzten beiden Ferundinnen verarscht und betrogen wurde, ich weiß dass er sich für zu vertrauensseelig und treudoof hält und dass er Angst hat wieder hintergangen zu werden. Und ich weiß, dass sein Leben weitergeht, auch ohne mich. Wenn ich mich nicht traue, tut es eine andere, aber dennoch kann ich mich nicht aufraffen, aus Angst einen Korb zu kriegen oder verarscht zu werden. Fakt ist, ich hab ein beschissenes Selbstbewusstsein,w enn es um Kerle geht und er ist zu einem solchen Abbild meiner Wunschvorstellungen geworden, dass ich zu viel ANgst habe, er könnte mich abweisen

Tatsache ist auch, ich bin vom äußerlichen her gesehen so gar nicht sein Typ, das weiß ich, aber ich weiß ebenso, dass wir unmengen an Ansichten, Eigenschaften, Bildern und Interessen gemein haben, dass wir die selben Dinge anstreben, ähnliche Sachen machen, ähnliche Freunde haben und beide zu sogenannten Subkulturen gehören.

Das alles wieß ich und doch hilft es mir kein Stück weiter.

Weil ich einfach nicht den Mut finde, hinzugehen und dem Scheißkerl zu beweisen, dass ich die Richtige für ihn bin.

 

 

1.11.06 23:53


Hallo, Fremder.

 

Ich hab es aufgegeben

mich zu zwingen

zu vergessen

 

Lass mich fallen

ganz allein

in die Arme der Vergangenheit

 

Hoff in deinem Herz

zu landen

weich,

ein kleiner Ruck in deiner Brust

dass du merkst

ich lebe noch 

1.11.06 23:56


Schlaflos

Du bist aller Anfang

Und eines jeden Weges Ziel

Ich schlug ihn ein,

so lang schon ist es her

 

Du bist aller Nächte hellster Stern

eines jeden Traumes Feind

Denn du strahlst so unnachahmlich hell

dass keiner schlafen will

 

Du bist aller Tage letztes Bild,

eines jeden Auges Schwärmerei

Der Hauch nur eines Traumes,

den sie zu halten sucht

 

25. April, 2006 

 

2.11.06 00:05


Das Wie

 

Manchmal merken wir, dass unsere Mitmenschen Hilfe brauchen, Freunde, Verwandte, Klassenkameraden, Bekannte. Doch noch viel öfter erfahren wir das Gefühl, nicht zu wissen was wir tun sollen.

Wie sollen wir helfen?

Man weiß einfach nicht was zu tun ist, leidet der betroffene Mensch noch so sher unter seiner Last. man steht einfach nur händeringend daneben und fühlt sich völlig nutzlos während man zusieht, wie der andere innerlich zerbricht.

Vielleicht ist das einzige was man in soclhen Momenten tun kann Schweigen, in den Arm nehmen, Trost spenden, Zuhören und Mitgefühl zeigen.

Doch solte man dabei eines bedenken, Mitgefühl und Mitleid sind zwei völlig unterschiedliche Empfindungen die dennoch so nahe beieinanderliegen wie das Leben und der Tod, der Hass und die Liebe.

 

 

2.11.06 19:34


Jedesmall wenn ich in ihren Texten stöbere kann ich nicht merh aufhören zu lesen. und dann werde ich deprimiert.

Wieso?

Weil sie die Dinge die uns durch den Kopf gehen so unglaublisch schön in Worte fassen kann, wie es nicht kann, weil sie jünger ist als ich und drei Klassen weiter.

Weil sie wahnsinnig intelligent ist und ich mir das jede einzelne Mal eingestehen muss, wenn ich ihre Gedichte, Texte und Gedanken lese.

Dabei hasst sie sich selbst.

Und das auf eine so extatische Art und Weise, dass man sie selbst darum beneidet.

 

2.11.06 20:11


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