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Phaidros - Biefe an ein Leben

Herz gegen Verstand - wo sich die geister scheiden

Lass meinen Verstand sprechen und Ich frage mich, ob es wirklich richtig ist, einem Menschen den ich erst so kurze Zeit kenne, so viel Bedeutung zuzuschreiben, ihm so viel Platz in meinem herzen einzuräumen, obwohl ich nicht weiß ob und welche Waffen er mit sich führt.

Ich frage mich, ob ich mich nicht gerade wieder in etwas verrenne, das mir mehr Leid als Freud beschert, und ich farge mich, ob er mich auslacht, ob er mich für verrückt hält, für kindisch und dumm.

ich frage mich, ob er das, was er sagt wirklich so meint, ob ich ihm angst mache, mit dem was ich sage, ob ich ihm wehtue damit, weil ich ihn an etwas erinnere, das ihn vor langer Zeit verletzt hat.

ich frage mich, ob er mich noch genauso toll findet, wenn er mich sieht, wenn er mich erlebt, wie ich sein kann.

 

Und dann lass mich mit dem Herzen sehen und ich merke, dass dieser Mann ist wie ich, aber auch völlig anders, dass er weiß was ich denke, obwohl ich selbst keine Ahnung habe.

Mir fallen tausend neue Emotionen auf, die ich noch nie zuvor erlebt habe. Ich habe keinen Hunger mehr, ich stotze vor Elan, lebenslust und tatendrang.

Lass mich mit dem Herzen hören, und ich merke, dass sein Lachen das schönste ist, das ich je gehört habe, das mir so viel Kraft gibt, dass es selbst um fünf Uhr morgens noch wertvoller macht, als die mir fehlenden Stunden Schlaf je sein könnten, dass ein einziges Wort von ihm mich schwach zu machen vermag und mir ein gefühl von millionen schmetterlingen im Bauch gibt, mich aufwärmt und fest umschließt.


Lass mich mit dem Herzen sehen und ich merke, dass allein ein Blick auf sein Photo tausend Gedanken in mir wachruft, ich merke, dass es mir völlig egal ist, wie viele Kilometer uns voneinander trennen, dass es mir egal ist, für wie verrückt mich andere halten, wenn er es mir nur nicht übel nimmt, das ich es bin.

 

Und es ist egal, wie lange ich diesen Mann kenne, denn lass mich mit dem herzen sehen und ich beginne an Seelenverwandtschaft und das Schicksal zu glauben.

 

Und auch auf die Gefahr hin, dass meine Erlebnisse diese Gedanken Lügen strafen, dass ich eines besseren belehrt werde, dass doch mein verstand recht hatte muss ich sagen, das es das und nichts anderes ist, was mich im moment von Kopf bis Fuß ausfüllt; er.

 

Denn diesmal hat mein Herz gewonnen.

31.12.06 14:59


Ein Weihnachtswunder?

Einst verlor ich den Schlüssel zu dem Schloss das die Ketten um mein Herz hält, ich verlor es, als die Enttäuschung mich windelweich prügelte.

 

Ich verlor diesen Schlüssel und ich hatte nicht einmal gewagt zu hoffen, dass ich ihn je wieder sehen würde, um dieses Schloss aufschließen zu können.

Einige haben versucht es aufzubrechen, mit Gewalt, mit Betrug oder mit Schmieröl. So sehr, dass die Ketten Wunden in das Herz hineinrissen, und die Narebn es schließlich fast taub werden ließen.

Und nun, nun sitze ich hier, spreche mit einem jungen Mann, und plötzlich zieht er einen Schlüssel aus der Tasche und ich merke, er passt.

 

 

28.12.06 20:48


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