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Gedichte

Antwortsuchend

 

 Antwortsuchend

 

Ist es mein Blut,

ist es deines,

das dort im grauen Staub gerinnt? 

 

Sind es meine  Ängste,

unser Schmerz

der sich in unsre Herzen frisst?

 

Ist es mein letzter Schrei

der dort verhallt

an Barrikaden sich zerbricht

mein Abbild oder deines,

das dort an rauem Stein zerschellt?

 

Wir wollten usn doch halten

und weinend in die Arme falln

doch als wir uns sacht umarmten,

brachen wir entzwei

 

- 29. Juni, 2006 -  

 

4.1.07 23:48


 

Sitzen

Dort im Finstern

schweigend dich vergessend

doch deine Worte auf der Zunge spürn'

In meinen Ohren dröhnen

Längst vergang'ne Tage

 

- 07.08.2006 -

4.1.07 02:10


 

und jetzt stehn wir hier

Ich weiß nicht mehr wohin

Stille macht sich breit in mir

Ein Schweigen in Erinnerung

Das sein kühles Ende sucht

in endlos langem Schweigen

das mich innerlich zerbricht

 

- 15.08.2006 -

4.1.07 02:09


Kunstwerk

Kunstwerk


Kreuz an Kreuz

und Strauch an Strauch

versanken wir im Nebel

 

Erker an Erker

Stangen verhakt

ineinander verschraubt

zuweilen viel zu fest

 

Wir splittern und reiben

ineinander gedreht

verbergen Makel voreinander

und hinter uns vor anderen

 

Gebeizt und verleimt

aneinander genagelt

zusammengelötet

geklebt und gebunden

und vom Zahn der Zeit wieder getrennt

 

- 28.11.2006 -

25.12.06 15:10


Tausend Schweigen

 

Tausend Schweigen

 

Ein verwischtes Fensterkreuz

In einer Nacht voll Regen und voll Nebel

Zwei Hände schlagen eisigkalt

mit einem dumpfen Laut dagegen

 

Ein Gesicht verzerrt

vom Donnergrolln

sieht mir still entgegen

 

Ich lege meine Finger sacht

auf die seinen heute Nacht

 

Nichts trennt mich mehr

und trennt mich mehr

von diesem Mann

alls tausende von Schweigen

und trübes, nasses Glas

 

Ein stiller Blick

so voller Leid

Er spricht mehr als tausend Worte

ich würd ihm gern entgegeneiln,

und doch kann ich verharren nur

als wär die Scheibe glitzernd Eis,

an dem ich festgefrorn

 

- Herbst 2006 -

nach einem Traum
während einer durchweinten Nacht
wegen einer verzehrenden Sehnsucht

 

 

 

6.11.06 20:40


Das Tier in mir

Das Tier in mir

 

Ein Gaunerzinken

an der Tür

warnt mich vor Gefahr

Ich geh vorbei

Geh spazieren

durch die Nacht

mein Kopf ist leer

Das Tier in mir

ist eingeschlafen

tot ist es noch nicht

 

Ich warte auf den Schmerz

wenn du mir in die AUgen siehst

und seine Krallen sich

um mein herz verkrampfen

Es zerquetschen

und das Tier in mir

ist aufgewacht

versucht mich zu verbrennen

Weil du deine Liebe mir verwehrst

 

-Oktober '06-

4.11.06 14:31


 

Kämpfend

Nicht weinend,

doch den Schmerz empfindend

Und Schmerz empfindend

auf dem Boden liegend

Kriechend, hoffend, wartend...

fallend, leidend.

Es blutet noch nicht stark genug

sagst du,

stichst tiefer, schlägst auf mich ein

Legst den Finger nicht auf die Wunden,

bohrst ihn tief hinein.

Und Falls nicht blutend, doch am Boden liegend,

und falls nicht liegend, kriechend

vom Schmerz zerrissen auf die Knie gefalln

Blind vor Taubheit

taub vor Schmerz

vor Angst und Kälte

Ich muss kämpfen sagst du,

trittst mich in den Dreck,

ich muss siegen denk ich,

grab mich tiefer ein

Versteck mich in dem gleißend Licht

zerschlagen schon vor Angst

ich ertrinke,

greif nach deiner Hand

du drückst mich tiefer, siehst mir zu

es ist still

du schreist

und du bist allein

 

Juli, 05 

 

 

3.11.06 18:11


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